MAIA Infopool
Kuratierte Wissensbasis: Musterschreiben, Argumentationsbausteine, Fristformulierungen, Vergleichsvorschläge, Antwortmuster — 20 Textblöcke aus Vereinsvorlagen.AlleBelegeinsicht (0)Betriebskosten (0)Fristsetzung (0)Heizkosten/HKVO (0)Kaution (0)Kündigung/Eigenbedarf (0)Mietpreisbremse (0)Mitgliedsnachricht (20)Schimmel/Mängel (0)Sonstiges (0)
Text 1
MitgliedsnachrichtMietminderung
Text 3
MitgliedsnachrichtBaulicher Mangel
Text 33
MitgliedsnachrichtMietminderungBaulicher MangelKautionsrückforderung
Text 43
MitgliedsnachrichtText 48
MitgliedsnachrichtText 53
MitgliedsnachrichtText 60
MitgliedsnachrichtText 70
MitgliedsnachrichtMietminderungBaulicher Mangel
Text 76
MitgliedsnachrichtText 83
MitgliedsnachrichtText 87
MitgliedsnachrichtBlock 9
MitgliedsnachrichtKautionsrückforderung
Block 10
MitgliedsnachrichtBaulicher Mangel
Block 24
MitgliedsnachrichtBlock 31
MitgliedsnachrichtBlock 34
MitgliedsnachrichtBlock 38
MitgliedsnachrichtBlock 42
MitgliedsnachrichtBlock 53
MitgliedsnachrichtMietminderung
Block 54
MitgliedsnachrichtUmlageschlüssel fraglichBaulicher Mangel
Text 70
20240829_VorlageTextblöcke.docx · bestimmt · Mitglied informierenSehr geehrter Herr X,
Sie kennen uns als Bevollmächtigte Ihrer Mieterin, der Frau Y, Adresse x, 74889 Sinsheim. Vorsorglich liegt diesem Schreiben aus formellen Gründen eine auf uns lautende Original-Vollmacht bei.
Namens und im Auftrag unseres Mitgliedes legen wir gegen die von Ihnen unter dem 24.03.2023 zum 31.03.2024 ausgesprochene Kündigung
Widerspruch
ein und beantragen, das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit fortzusetzen.
Die von Ihnen ausgesprochene Kündigung stellt sich für unser Mitglied als besondere Härte im Sinne des Gesetzes dar. Trotz intensiver Suche konnte bislang kein angemessener Ersatzwohnraum gefunden werden. Unser Mitglied hat sich unmittelbar ab Erhalt der Kündigung um Ersatzwohnraum bemüht. Es wurden hierbei die allgemein zugänglichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Insbesondere wurde die Tagespresse durchsucht und auch das Internet für die Wohnungssuche genutzt. Unser Mitglied hat auch selbst eine Zeitungsannonce aufgegeben. Einige Wohnungen konnten zwar besichtigt werden. Bislang hat unser Mitglied jedoch noch keinen Zuschlag erhalten. Unser Mitglied bemüht sich weiterhin, Ersatzwohnraum zu finden. Bis dahin wird das Mietverhältnis zunächst fortzusetzen sein.
Davon unabhängig weisen wir darauf hin, dass unser Mitglied auch aus gesundheitlichen Gründen in der Wohnungssuche eingeschränkt ist. Unser Mitglied ist mit einem Grad der Behinderung von 50 als schwerbehindert anerkannt. Der Gesundheitszustand hat sich eher verschlechtert. Unser Mitglied war jetzt zuletzt über 6 Monate hin erkrankt und kaum in der Lage, die Wohnung zu verlassen. Die Versorgung erfolgte über die Sozialstation. Unser Mitglied ist auch auf eine barrierefreie Wohnung angewiesen. Die derzeit bewohnte Wohnung ist über einen Fahrstuhl erreichbar. Eine Wohnung im 2. oder 3. OG ohne Fahrstuhl könnte unser Mitglied gar nicht mehr erreichen. Demzufolge muss entweder wiederum eine Wohnung mit Aufzug gefunden werden oder aber eine Erdgeschosswohnung.
Den Schwerbehindertenausweis sowie den Bescheid des medizinischen Dienstes bezüglich des Pflegegrades 1 fügen wir in Fotokopie bei. Die Anstrengungen bezüglich der Wohnungssuche können entsprechend nachgewiesen werden. Unser Mitglied sucht hier weiterhin, ist jedoch auch aufgrund ihrer eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten nicht in der Lage, jede Wohnung anzumieten. Der Maximalbetrag, der von der Rente aufgebracht werden kann, liegt bei ca. 700,00 €. Anspruch auf öffentliche Leistungen hat unser Mitglied nicht.
Sollte die Wohnungssuche unseres Mitgliedes von Erfolg gekrönt sein, werden wir dies selbstverständlich umgehend mitteilen.
Unabhängig davon bleiben Sie aufgefordert, den Schaden an der Balkontür der Wohnung zu richten. Hier wird inzwischen eine Mietminderung durchgeführt, nachdem seit Monaten versucht wird, eine Reparatur zu erreichen. Unabhängig davon ist mitzuteilen, dass unlängst das Wasser über den gesamten Tag abgestellt war. Dies hatte zur Folge, dass die Armatur am Handwaschbecken im Badezimmer, die bereits zuvor sehr schwergängig war, sich nun fast gar nicht mehr bewegen lässt. Wir fordern Sie auf, auch diesen Mangel zeitnah zu beseitigen.
Wir hoffen und gehen davon aus, dass die Angelegenheit ohne Weiterungen abgeschlossen werden kann.
Die weitere Korrespondenz wollen Sie bitte weiterhin über den Mieterverein Heidelberg führen.
Mit freundlichen Grüßen
Mieterverein Heidelberg